Das Gesetz der Anziehung

Law of attraction.

Wer meinen alten Blog kennt, weiß, dass ich ein riesiges Problem mit Geld habe. Geld als Münzen, Geld als Scheine, Geld als Energie.

Und ich mache gerade eine interessante Erfahrung:

Minus zieht Minus an, Plus zieht Plus an.

Das ist zwar den allgemeinen magnetischen Ansätzen völlig gegensätzlich, aber Anziehung wirkt anscheinend nicht magnetisch *lach*

Ich hab es nie geschafft, das Minus auf meinem Konto in ein Plus zu verwandelt. Seit ich ein Pluskonto habe, kommt da Geld drauf, mit dem ich nicht gerechnet habe. Irgendwie spannend.

Und: Ich hab gestern auf einem Markt in der Schule meines Kleinkindes selbstgemachte Marmelade, Kekse und (für jemand anderen) so Glitzerarmbänder. Ich hab viel Marmelade verkauft und war baff über die Einnahmen, die in 2,5 Stunden ihren Weg zu mir gefunden haben.

Ich habe Glück (Marmelade probieren und kaufen) gegeben und Glück (Geld) bekommen.

Und heute morgen ist etwas sehr Lustiges passiert:

Ich hab die CD „Law of attraction/ money“ gehört, also den Anfang.

Dann hatte ich heute morgen (*zwinker zur Suchenden*) die Küche aufgeräumt, vor allem die Geräte gesäubert und mal neu angeordnet. Ich säuberte dabei auch ein Tischplättchen und wünschte mir, als ich in Gedanken die neue Anordnung auf meiner Anrichte durchging, dass ich zwei von diesen Tischplättchen hätte.

Und was passierte? Beim Säubern sah ich, dass das ZWEI Tischplättchen sind. Da hab ich die schon seit 5 Jahren auf meiner Anrichte und noch nie in den vergangenen Putzaktionen ist mir aufgefallen, dass das zwei sind.

It´s magic *lach*

Habt ein schönes Wochenende, meine Lieben 🙂

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Nachdenken

Bin jetzt seit über zwei Jahren Single.

Also nein, so ganz stimmt das nicht.

Bin nicht SINGLE. Bin nicht allein. Hab neben mir noch zwei Kids (Kleinkind und Großkind, wobei Kleinkind gar nicht mehr klein und Großkind schon beinahe nicht mehr Kind ist), im Himmel ein Sternenkind und meinen Wuff.

Aber der Einfachheit halber bin ich halt Single. Und endlich fühl ich mich dazu in der Lage, mich und mein Leben mal wieder zu öffnen für das starke Geschlecht.

Also hab ich mich online angemeldet, Geld bezahlt, um Nachrichten auch lesen und beantworten zu können, Profil ausgefüllt und harre der Dinge, die da kommen. Nebenbei surfe ich im datingseiteneigenen Forum rum und komme tatsächlich an meine Grenzen.

Kennt ihr den Unterschied zwischen „für die Kids da sein“ und „Verantwortung für die Kids übernehmen“?

Kennt ihr den schmalen Grat zwischen „bitte schmeiß du mir meinen Alltag“ und „ich kann das alles allein“?

Kennt ihr die Bedeutung von Selbstwahrnehmung und Außenwirkung?

Ich bin eine ganz normale Frau… Und schon lache ich los und hab Tränen in den Augen, weil ich nicht mehr kann.

Nein, ich bin nicht normal.

Ich bin alleinerziehend, seit vielen Jahren schon. Zwischendurch war immer mal wieder jemand in meinem Leben, doch ob jemand da ist oder nicht, ist für „alleinerziehend“ bisher nie relevant gewesen.

Ich kann diesen ganzen anstrengenden Alltag verdammt nochmal ganz allein. Und mit meinem schlechten Gewissen, weil ich jetzt schon den dritten Tag in Folge all meine schöne Zeit an diesem blöden Computer hier verdaddel, komm ich allein klar. Ich habe kaum Regale an den Wänden zu hängen, weil ich keine Lust auf Bohrmaschine habe. Die wenigen, die hängen, hab ich durch einen Hausmeisterservice machen lassen.

Ich weiß, wie ich am liebsten meine Tage verbringe und es wäre wunderbar, wenn sich Mister New da einfügen würde.

Doch was bedeutet das?

Bedeutet das wirklich, dass ich absurde Forderungen stelle und erwarte, dass sich Mister New meinem Leben anpasst und sein Leben dafür aufzugeben hat?

Wenn ich mir vorstelle, gerade jetzt wäre ich mit ihm zusammen, Mister New halt, würde ich Herzrasen vor berechtigtem schlechtem Gewissen bekommen. Ich merke, wie ich sofort in die unterwürfige Haltung gehe und sage „jou, du hast Recht. Ich war heute ne faule Socke.“

Doch wisst ihr was?

Ich möchte das nicht. Möchte mich nicht vor jemandem rechtfertigen. Mein eigenes schlechtes Gewissen reicht mir.

Doch warum ist man dann mit jemandem zusammen?

Und was bedeutet „Verantwortung“? Ja, ich möchte, dass Mister New sich traut, mit den Kids allein etwas zu unternehmen. Ich möchte, dass er beiden ein Vertrauter wird, im besten Fall ein Freund, DER Freund, an den sie sich wenden, wenn sie Stress mit mir haben.

Was mit dem Vater ist? *haha* DER Vater… Den gibt es nicht. Es gibt nur DIE VÄTER. Kleinvater interessiert sich n Scheiß für sein Kind und ein Mal pro Woche für 2,5 Stunden Playstation spielen ist in meinen Augen weder „drum kümmern“ noch „Verantwortung übernehmen“. Großvater wohnt so weit weg, dass die zwei sich zwar wöchentlich hören, aber nur sehr selten sehen. In den Ferien meist 2 oder 3 Wochen.

Bin ich wirklich bereit, jemanden in unser Leben zu lassen? Wenn ja, an welcher Stelle ist das Bollwerk weich genug, dass jemand durchschlüpfen kann?

Und was mache ich mit Mister New? Wofür brauche ich ihn, ich, die ich mich wehre gegen „brauchen“?

Beim Nachdenken über mein Profil merke ich, dass ich die Krallen ausgefahren habe. Ich bin kratzbürstig. Ich bin widerständlerisch. Ich mache klar, dass ich kein Wort unkommentiert stehenlassen kann und Sprache ist mir das Wichtigste, wenn mich jemand kontaktieren möchte. Ich bin spitz. Ich glitzer, doch es tut in den Augen weh. Und ich hab eine riesige Mauer um mein Profil herum gebaut.

Vielleicht hab ich mich selbst in den hundertjährigen Dornröschenschlaf versetzt und ich warte einfach nur geduldig darauf, dass jemand durch die Dornenhecke schlüpft. Bis dahin helfe ich den unbedarften Jünglingen dabei, Frauen richtig anzuschreiben *grins*

Schwierig. Und hochinteressant…

Ein Anfang, mal wieder

Hallo wordpress.

Du bist jetzt mein dritter Blog.

Apropos…

Heißt das jetzt „der“ oder „das“ Blog und kommt nur mir das „das“ so merkwürdig vor?

myblog war für die Kunst da und nachdem meine Einträge dort zum Sturz dreier Menschen geführt hat und im Zuge meiner darauf folgenden Sprachlosigkeit mit Spam zugemüllt wurde, hab ich mich zu

blog Punkt de verzogen. Da war ich jetzt 6 Jahre und es war eine schöne, eine intensive Zeit. Nicht immer hab ich die Contenance bewahren können und so sind viele Beiträge „nur für Freunde“ veröffentlicht worden. Und meine Freunde (die Liste war sehr klein und handverlesen) haben mich durch so einige schwierige Zeiten durchgetragen. Danke dafür. Bin froh, einige von euch hier wieder zu finden.

Auch wenn ich noch nicht weiß, wie das hier alles funktioniert.

wordpress verlangt jetzt von mir, mich zu entscheiden. Entweder ich bewahre den Abstand und schreibe nur Dinge, die ich auch „auf eine Postkarte“ schreiben würde. Oder ich bin von Anfang an so offen, dass…

ach nein… Ich muss das alles erstmal wirken lassen.

Danke, dass ich hier sein kann.

Willkommen in (meinem) Leben.

Ada